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Ein Kunstblog für München







"Hera - It Was So Weird That All I Could Think Of Was This Bird" © HERAKUT, Courtesy Galerie M.U.C.A., 2013.

Am 18.01.2014 findet in der Galerie M.U.C.A. in der Maximilianstraße 54 in München die Finissage der Ausstellung "Brainy Days" von Herakut statt. Die hinter Herakut stehenden Künstler, Jasmin Siddiqui, alias Hera, und Falk Lehmann, alias Akut, arbeiten bereits seit 2004 zusammen und sind vor allem durch ihre oft großformatigen Urban Art - Werke bekannt. Man findet ihre Kunst  vor allem an den Wänden großer Metropolen, wie Toronto, Melbourne, San Francisco oder Kathmandu. 

"Herakut - If you believe in me I'll be the brightest sun", © HERAKUT, Courtesy Galerie M-U.C.A.. 2013.

In den Räumen der Galerie M.U.C.A. zeigt das Künstlerduo, dass ihre Arbeiten auch im kleineren Format und abseits der Straße Bestand haben: Neben Wandinstallationen, zeigen sie in München Arbeiten auf Papier, Skulpturen und Collagen in verschiedenen Formaten. Texte, die den Bildern innewohnen, weisen oftmals auf sozialkritische Hintergründe, unterstreichen humorvoll die eigentliche Aussage der Arbeit oder regen einfach nur zum Nachdenken an. 

"Herakut - I want to be a butterfly", ©HERAKUT, Courtesy Galerie M.U.C.A., 2013.

„Seit neun Jahren illustrieren wir unter dem Name Herakut unsere verqueren Konversationen, deren Anfang meist im Wortspiel bzw. versehentlicher Falschinterpretation von gerade Gehörtem oder Gelesenem liegt. Ironie, Anti-Witz und Kalauertum sind die Säulen unserer täglichen Therapie, deren regelmäßiges Praktizieren für uns überlebenswichtig ist. Würden wir uns die Realität nicht immer 

wieder zurecht knicken und falten und unsere ganz eigenen, kleinen Origami-Modelle der Wirklichkeit entwickeln, wäre diese Welt nur schwer bis gar nicht erträglich. Aber durch gezieltes Kopf-Yoga-Training bleibt das Hirn immer schön geschmeidig und kann im Notfall auch dem härtesten äußeren Umstand trotzen, auf Scherben und Nagelbrett ausharren und mittels außerordentlicher Origami-Fertigkeiten aus dem hässlichsten Moment etwas Hübsches basteln. Diese Eigenschaften sind jedem zu empfehlen, der zu schnell von kontrollierter Melancholie in bodenlose Depression verfällt. Kennen wir. Kann man heilen, am besten aber vorbeugen. Kleine Hilfen dazu gibt es in Skulptur-Form, Leinwand-Collage, Papier-Collage und Wandinstallation in den Räumen der m|u|c|a in München zu sehen. Patienten aller Kassen sind herzlich willkommen. Codewort: ewigwährtamlängsten" 

(Herakut über "Brainy Days").


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